Covid-19

Afin de prévenir les formes graves, la CFV et l’OFSP recommandent une vaccination saisonnière en priorité à toutes les personnes âgées de 65 ans ou plus ainsi qu’aux groupes à risque. Les vaccins à ARNm sont adaptés chaque année aux variants du SARS-CoV-2 qui devraient circuler et doivent être administrés de préférence en automne.

Groupes cibles et schémas de vaccination

Der ideale Zeitpunkt für die Covid-19-Impfung ist im Herbst. Sie kann im Winter nachgeholt werden. Es sollten idealerweise 6 Monate seit der letzten Covid-19-Impfung oder bestätigten Covid-19-Infektion vergangen sein. Die Verabreichung kann zeitgleich mit anderen Impfungen erfolgen, wie zum Beispiel gegen Grippe oder RSV.
 
ZielgruppenImpfschema
Personen ab 65 Jahren*Jährlich: 
1 Dosis, bevorzugt im Herbst

 
Personen ab 16 Jahren mit bestimmten Risikofaktoren**:

Immundefizienz (inkl. Neoplasien, Transplantationen)

Lungen-, Herz-Kreislauf-, Nieren- und Leber-Erkrankungen

Diabetes mellitus

Adipositas ab BMI ≥ 35

Sichelzell-Krankheit

Trisomie 21

Details: siehe publizierte Impfempfehlung
Schwangere**
 
1 Dosis, präferenziell im 2. oder 3. Trimester
bisher ungeimpfte Personen im Alter von 12-15 Jahren mit schwerer Immundefizienz** Grundimmunisierung: 
3 Dosen (Mindestabstand je 4 Wochen)
Personen ab 12 Jahren nach Erhalt einer Stammzelltransplantation**insgesamt 4 Dosen:
3 Dosen (Mindestabstand je 4 Wochen)
+ 1 Dosis nach 6 Monaten

*  Ergänzende Impfempfehlung
** Impfung für Risikogruppen / Risikosituationen

In der Schweiz zugelassene Covid-19-Impfstoffe 

Stand: September 2026

Die aktuell verfügbaren mRNA-Impfstoffe werden für alle Zielgruppen gleichwertig empfohlen.

 

Comirnaty® XFG

ab 12 Jahren

mRNA-Impfstoff
(Nukleosid-modifiziert)

Comirnaty® LP.8.1  
(für die letzte Saison)

ab 12 Jahren

mRNA-Impfstoff
(Nukleosid-modifiziert)

Spikevax® XFG 

ab 12 Jahren

mRNA-Impfstoff
(Nukleosid-modifiziert)

Impfreaktionen und unerwünschte Impferscheinungen (UIE)

Die Sicherheit und Verträglichkeit der Covid-19-Impfstoffe wurde in Zulassungsstudien und zahlreichen Beobachtungsstudien für Erwachsene und Jugendliche gezeigt. 

In Beobachtungsstudien wurde für variantenangepasste Impfstoffe, die in den letzten Jahren in der Schweiz zur Verfügung standen, keine Zunahme der Rate unerwünschter Impferscheinungen bei Erwachsenen beobachtet. 

Durch Überwachungssysteme nach Markteinführung wurde ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Myo-/Perikarditiden nach einer der ersten drei mRNA-Impfstoffdosen identifiziert. Das relative Risiko nach Impfung lag jedoch signifikant niedriger als das Myo-/Perikarditis-Risiko bei einer SARS-CoV-2-Infektion. Als Risikofaktoren wurde männliches Geschlecht, junges Alter (12–29 Jahre), ein kurzer Abstand zwischen 1. und 2. Impfdosis (< 30 Tage) sowie die höhere Antigendosierung von Spikevax® für die Grundimmunisierung im Vergleich zu Comirnaty® identifiziert. Nach der 1. Auffrischimpfung wurde kein Unterschied zwischen den Myokarditis-Raten zwischen den mRNA-Impfstoffen mehr beobachtet. Weitere Informationen finden sich in der publizierten Impfempfehlung von EKIF und BAG. 

Die ausführliche Dokumentation von möglichen Impfreaktionen und unerwünschten Impferscheinungen im Rahmen der Zulassung finden Sie auf Swissmedicinfo-pro.

Die Meldung von UIE-Verdachtsfällen erfolgt über das Elektronische Vigilance-Meldeportal (ElViS) von Swissmedic.

Non Pharmaceutical Interventions (NPI)

Ergänzende Hygiene- und Verhaltensempfehlungen können das Risiko einer Ansteckung reduzieren: zum Beispiel regelmässiges Lüften, das Tragen einer Maske in Innenräumen und gründliches Händewaschen oder Desinfizieren. 

Fragen und Antworten

Wie hoch ist das Risiko einer Myokarditis und/oder Perikarditis nach der Impfung?open

Eine Infektion mit SARS-CoV-2 kann Myokarditiden und Perikarditiden verursachen. Es handelt sich um eine seltene Komplikation der Covid-19-Erkrankung, welche bei allen Virusvarianten beobachtet wurde. Sehr selten wurden auch nach einer Impfung gegen Covid-19-Fälle von Myokarditis und/oder Perikarditis berichtet. Diese UIE traten vorwiegend bei der zweiten Impfdosis bei jungen Männern auf. Die sehr seltene Nebenwirkung wurde in die Fachinformation der Covid-19-Impfstoffe aufgenommen (verfügbar unter swissmedicinfo.ch). 

Studiendaten zeigen, dass das Risiko für eine Spitaleinweisung aufgrund einer Myokarditis nach mRNA-Impfung tiefer ist als nach einer SARS-CoV-2-Infektion.

In Überwachungsstudien zu XBB.1.5- und JN.1-angepassten Impfstoffen konnte kein erhöhtes Myokarditis-Risiko für beide mRNA-Impfstoffe für Erwachsenen oder alle Altersgruppen nachgewiesen werden.

 

Kann auch ein anderer Impfstoff als bei vorhergehenden Impfdosen eingesetzt werden?open

Ja. Die aktuell verfügbaren mRNA-Impfstoffe werden für alle Zielgruppen gleichwertig empfohlen, unabhängig davon, welcher Impfstoff im Vorfeld verwendet worden ist.

Was wird für Personen empfohlen, die nach einer früheren Dosis eines Covid-19-Impfstoffs eine Myo-/Perikarditis erlitten haben?open

Es wird empfohlen, vor weiteren Impfstoffdosen für Personen, die nach einer vorherigen Dosis eine Myokarditis/Perikarditis erlitten haben, zunächst Abklärungen zu machen. Eine weitere Dosis kann nach Rücksprache mit einem Spezialisten und einer persönlichen Risiko-Nutzen-Analyse in Betracht gezogen werden, wobei das individuelle Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung und das Expositionsrisiko zu berücksichtigen sind.

Kann die Impfung auch zeitgleich mit anderen Impfungen verabreicht werden?open

Ein Minimalabstand zwischen einer Covid-19-Impfung und der Verabreichung von anderen Impfungen ist, wie bei allen anderen Nicht-Lebendimpfstoffen, nicht erforderlich. So ist auch die gleichzeitige Verabreichung der Influenza-Impfung möglich.

Schützt die Impfung vor einer Post-Covid-19-Erkrankung?open

Die Impfung vermittelt einen gewissen Schutz vor dem Auftreten von Long-Covid-assoziierten Symptomen durch eine Infektion mit Omikron-Subvarianten: gemäss einem systematischen Review und Meta-Analyse aus dem Jahr 2025 wird das Risiko je nach Studie zwischen 20–30 % reduziert. 

Warum ist der bevorzugte Impfzeitraum auf Herbst festgelegt?open

Obwohl keine klare Saisonalität für SARS-CoV-2 festgestellt wurde, zeigen Hospitalisierungsdaten aus Europa eine erhöhte Krankheitslast und Belastung des Gesundheitssystems durch schwere Covid-19-Fälle während der Wintermonate. Basierend auf Epidemiologie und Erfahrungen mit anderen Atemwegsviren sowie verändertem Verhalten während der kalten Jahreszeit (engere Kontakte in Innenräumen) wird im Herbst/Winter mit einem Anstieg der Fälle gerechnet.

Historie der Impfempfehlung

Das Coronavirus SARS-CoV-2 wurde Ende 2019 erstmals nachgewiesen. Es hat sich rasch weltweit verbreitet und zur Covid-19-Pandemie geführt. Ende 2020 wurden die ersten Impfstoffe verfügbar. Die Impfempfehlungen in der Schweiz wurden seither laufend an die epidemiologische Lage und die Immunität in der Bevölkerung angepasst.
 

2024
Eine Serologie für die Impfung von ungeimpften Kindern mit schwerer Immunschwäche wird nicht benötigt.

Historie der Impfempfehlung

Das Coronavirus SARS-CoV-2 wurde Ende 2019 erstmals nachgewiesen. Es hat sich rasch weltweit verbreitet und zur Covid-19-Pandemie geführt. Ende 2020 wurden die ersten Impfstoffe verfügbar. Die Impfempfehlungen in der Schweiz wurden seither laufend an die epidemiologische Lage und die Immunität in der Bevölkerung angepasst.
 

2024
Eine Serologie für die Impfung von ungeimpften Kindern mit schwerer Immunschwäche wird nicht benötigt.


2023
Die Impfungen werden für Risikopersonen und weiter für die Herbst-/Wintersaison empfohlen. 

2022
Umstellung der Impfkampagne auf risikobasierte Empfehlungen:

  • Die Empfehlungen konzentrieren sich auf Personen mit einem höheren Risiko für schwere Verläufe.
  • Diese Verschiebung trägt der geringeren Krankheitslast und der breiteren Immunantwort in der Bevölkerung Rechnung.
  • Die Impfungen werden für die Herbst-/Wintersaison empfohlen.

Herbst und Winter 2021
Auffrischimpfung gegen Covid-19 ist empfohlen:
Erweiterung der Impfempfehlung für Kinder im Alter von ≥ 5 bis < 11 Jahren, für Jugendliche im Alter von ≥ 12 bis < 15 Jahren und für alle schwangeren Frauen.

Aufkommen der Omikron Varianten:  

  • Die Wirksamkeit der Impfstoffe nimmt bei leichten Infektionen ab.
  • Impfstoffe bieten weiterhin einen soliden Schutz vor schweren Erkrankungen.
  • Omikron-angepasste mRNA-Impfstoffe werden entwickelt.

Informations complémentaires

Krankheiten A-Z: Covid-19

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Factsheet: Schwangerschaft

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Schweizerischer Impfplan 2026

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Impfkalender

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